WISSENSARBEITER UND UNTERNEHMEN IM SPANNUNGSFELD

Thesenpapier: Herausforderungen und Erfolgsfaktoren aus Expertensicht. April 2012

Erscheinungsdatum: April 2012  Download PDF

Entwickelte Industrieländer befinden sich im Übergang von der Industrie- in die Wissensgesellschaft. Während Routinetätigkeiten automatisiert oder in Niedriglohnländer verlagert werden, gewinnen wissensintensive Tätigkeiten immer mehr an Gewicht….

So fängt diese Studie an. Hier kurz die Empfehlungen:

Abschied von herkömmlichen Konzepten und Methoden ist erforderlich

Wer Wissensarbeit steuern will, muss sich von herkömmlichen Konzepten und Methoden, die für die Industrieproduktion entwickelt wurden, verabschieden.

Wir gehen vom Management von Industriearbeit(ern) zum Management von Wissensarbeit(ern). Und das heisst für die Führungsetage ein kompletes Umdenken!

Eine wissensarbeiterfreundliche Unternehmenskultur ist das Ziel

Wissensarbeiter benötigen allerdings Bedingungen, die es ihnen ermöglichen, ihr Wissen kontinuierlich zu erweitern und sich mit anderen Wissensarbeitern zu vernetzen. Hierzu ist ein Wandel hin zu einer wissensarbeiterfreundlichen Unternehmenskultur erforderlich.  Unternehmenskultur ist jedoch ein sehr komplexes

Gebilde, das von Führung, Organisation, Personalmanagement bis hin zur Infrastruktur beeinflusst wird und wieder auf diese Bereiche zurückstrahlt. Die in dieser Studie vorgestellten Thesen liefern zahlreiche Hinweise, wo konkret angesetzt werden kann, um den Wandel von der Industrie- in die Wissensgesellschaft kulturell zu gestalten.

Und wie wir wissen braucht ein Kulturwandel (zum Besseren) viel Zeit und klare und transparente Unterstützung der Führung, die es selbst vorleben!

 

 

Presencing and the Art of Conversation

by James Alexander Arnfinsen found here: http://www.levevei.no/2012/03/episode-33-presencing-and-the-art-of-conversation/

Audio: Play in new window | Download (Duration: 1:08:11 — 62.4MB)

Sie finden hier ein Gespräch, dass aufzeigt wie die Theorie U von Otto Scharmer praktisch gebraucht werden kann.

Übersetzung von Babel Fish:

In dieser Episode werde ich vom Dr. Olen Gunnlaugson, der ein Assistenzprofessor in der Führung und in der organisatorischen Entwicklung in der Abteilung des Managements an der Laval Universität ist, Quebec, Kanada verbunden. Das Gespräch fängt mit Olen an, das seine Lebensgeschichte teilt in, was ausgedrückt diese Arbeit persönlich sowie Berufs- anspornte. Wir fahren dann fort, einige der Hebelkraftpunkte für die Vergrößerung der Qualität des Gespräches in den Gruppen zu erforschen. Zum Beispiel ist was die Rolle der Ruhe, Stille und wie können eine die Gewohnheits- und weniger kreativen konditionierten Muster der Kommunikation geschickt überwinden? Wir erforschen auch die zugehörigen Herausforderungen und die Gelegenheiten des Arbeitens mit den presencing und Dialog-gegründeten Methoden innerhalb der Academic- und Geschäftseinstellungen. Olen steigt dann weiter in seins ein, das hinsichtlich des Gespräches als improvisierte Kunstform und Sozialpraxis denkt. Gegen das Ende des Interviews, spricht Olen über das kreative Potenzial, das von dieser Arbeit auftaucht und wir schließen mit Reflexionen hinsichtlich unseres Prozesses. Fühlen Sie bitte sich frei, und Ihre Gedanken nach dem Interview zu teilen zu kommentieren. Wir beziehen die Arbeit von Otto Scharmer mehrmals und lenken Aufmerksamkeit auf die „vier Felder des Gespräches,“, das Olens von der Forschung, von MBA und vom Absolventunterricht und vor kurzem, auseinander seiner auftauchenden Arbeit in der Unterhaltungsführung, eine Form der Kollektivführung getrennt gewesen ist, die ungefähr Kollektivintelligenzprozesse und -resultate in der Anleitung, in den Gruppen, in den Mannschaften und in den Organisationen als Ganzes holt.

Innovativ und erfolgreich dank Wissensmanagement

In der Schweiz beträgt der Anteil des Dienstleistungssektors 72 Prozent des BIP. Die europäischen Nachbarländer weisen einen ähnlich grossen Anteil auf. Der Dienstleistungssektor hat sich also in Europa als Hauptträger der Wirtschaft und damit unseres Wohlstandes etabliert. Dienstleistungen basieren zu einem hohen Anteil auf der Ressource Wissen und der Fähigkeit dieses Wissen gewinnbringend einzusetzen. Ohne bewusstes und strukturiertes Management der Ressource Wissen lassen sich kaum mehr erfolgsversprechende Innovationen erzeugen. Obwohl dies den meisten Unternehmen klar ist, verfügen die wenigsten über ein strukturiertes und integratives Wissensmanagement.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Innovativ-und-erfolgreich-dank-Wissensmanagement  (Erschienen März 2012 in Professional Computing)

(weitere Artikel auf meiner Downloadseite: http://www.wyrsch-partner.ch/de/downloads.html

Banken tun sich schwer mit Social Media

Ich bin vermehrt über Artikel wie der nachfolgende gestolpert:

 

http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/banken_tun_sich_schwer_mit_social_media_1.13394216.html

 

Ja Banken tun sich schwer mit Social Media, denn sie denken, dass sie dann die Kontrolle verlieren. Oder trauen sie Ihren Mitarbeitern nicht? Schon freie Meinungsäusserung findet innerhalb von Banken nicht statt. Doch alle Firmen können sich von der Social Media Welle nicht schützen. Entweder sie machen mit oder es passiert so wie in Fukushima: Die Welle überrollt den Betrieb in einem Moment wo es nicht gerade optimal ist.

Social Media wird eines Tages so normal sein wie heute das Telefon und die E-Mail. Warum sich also so wehren? Es gilt nun einfach vermehrt in die Mitarbeiter zu investieren und sie zu einer verschwörten Gruppe zusammenzuschweissen. Dann wird Social Media es sicher nicht ein „Problem“ darstellen.

 

Sicher auch lesenswert (hier angefügt) Wie gesellig ist Ihr Unternehmen? Ein Essay eines ehemaligen Kollegen Alexander Fleischer.

Click here to download:
pwc_wie_gesellig_ist_ihr_unternehmen_d.pdf (339 KB)
(download)

Inspirationen am Montag

Heute Montag bin ich via twitter auf folgenden Eintrag gestossen:

http://www.openculture.com/2012/02/inspirations_film_celebrating_the_mathematical_art_of_mc_escher.html

Was für ein wunderbarer Film. Jedesmal sehe ich was anderes.  Das ist Kunst!

Und hier ist noch ein weiterer Film, Nature by Numbers:

Viel Spass beim Ansehen!

Oder hier, Fallingwater :

Lektüre für (Soziale) Netzwerker, Gamer und Mitbewohner

Der  Autor Daniel Suarez bringt in den beiden Romanen, die zusammengehören,  interessante Aspekte unserer Gesellschaft an den Leser.  Er bringt in einem sehr spannenden (Kriminal) Roman, die Themen MMORP (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game), Wirtschaft, Finanzwelt, Soziale Netzwerke, Oekologie und vieles anderes so zusammen, dass es einfach lesbar ist und man erst später merkt was man da gelesen hat. Man Fühlt was da beschrieben ist ist möglich, es könnte durchaus sein. Es bringt den Leser dazu sich bewusst zu machen und zu erkennen, wie stark unsere Welt bereits vernetzt ist. Wie stark unsere Gesellschaft und damit auch jeder einzelne „mit drin hängt“ – im wahrsten Sinne des Wortes.

Und genau hier setzt Suarez an. Ein Programm, geschrieben von einem der genialsten Programmierer der Welt, darauf Ausgelegt, die Gesellschaft zu infiltrieren und ihre Grundfesten zu erschüttern.

 

Eine sehr gute Beschreibung ist hier zu finden: http://philosophenstuebchen.wordpress.com/2011/05/31/der-damon-im-darknet/

 

und übrigens, die Technik, die in den beiden Büchern beschrieben wird, existiert im Prinzip bereits!

Filed under  //   Internet   MMORP    Mobile  

Management aus Sicht vernetzter Systeme (Prof. Dr. Peter Kruse)

(aus einem Blog eines Kollegen, den ich sehr empfehlen kann)

Management aus Sicht vernetzter Systeme - kurzes Video von Prof. Peter Kruse http://t.co/Pl3vNCH4

Sein Kommentar ist sehr lesenswert.

 

Hier noch das Video direkt:

 

Der Beitrag von Prof. Dr. Peter Kruse im Deutschen Bundestag zu einigen grundsätzlichen Haltungsänderungen (längere Version):

 

Einige Zitate aus dem Video:

·         "Wir müssen uns klar machen, dass wir in Zukunft nicht mehr unsere Art von Kompetenz daraus ziehen können, dass wir eine unmittelbares Erreichen von Zielen vor uns haben, sondern es ist eine Interaktion mit eigendynamischen Systemen".

·         "Eine Basiskompetenz, die wir in Zukunft brauchen ist Empathie".

·         "Der Bewertungsteil ist im Internet noch nicht adäquat ausgebildet. Das heisst wir sind weiterhin an redaktionelle Arbeit gebunden - nur sollte sich die redaktionelle Arbeit sehr stark der Grunddynamik er Netze zuwenden um zu verstehen wohin die Reise geht."

·         "Wenn da permanent ein Netz ist, das wirkt wie ein Versprechen auf Beteiligung und wenn ich dann nicht beteilige, dann erzeuge ich Frust" 

 

Quelle: Deutscher Bundestag, 4.Sitzung der Enquete Kommision "Internet und digitale Gesellschaft" am 5. Juli 2010.http://www.bundestag.de/internetenquete/dokumentation/Sitzungen/20100705/inde...

Stellungnahme als pdf zum Nachlesen:http://www.bundestag.de/internetenquete/dokumentation/Sitzungen/20100705/A-Dr...

Filed under  //   Internet   Netzwerk  

A must read: Cisco Connected World Technology Report.

The report asks questions like:

·         Is the Internet a fundamental human necessity?

·         Is a workplace with flexible mobility policies as valuable as salary?

You can find the report and al results:

http://www.cisco.com/en/US/netsol/ns1120/index.html

The 2011 Cisco Connected World Technology Report also found that more than half of the study's respondents say they could not live without the Internet and cite it as an "integral part of their lives" – in some cases more integral than cars, dating, and partying.

From the press release: http://newsroom.cisco.com/press-release-content?type=webcontent&articleId...

This is a fundamental change of our society. Are we aware of this change and do we adapt our behavior?

What does it mean for our daily work when this people go in leading positions?

Wissensmanagement-Visionäre: Trends und Strategien

Für Alle, die mal etwas in die Zukunft sehen wollen. Die Autoren Ingo Frost und Kathrin Frank haben hier eine sehr gute Arbeit geleistet:

http://www.community-of-knowledge.de/beitrag/wissensmanagement-visionaere-trends-und-strategien/

Meine Meinung dazu ist, dass Wissensmanagement vermehrt zu den wirklichen Benutzern gebracht werden muss. Sie müssen es umsetzen. Die bisher angewandte Delegation der Aufgabe an zentrale Stellen oder an  technische Systeme ist überholt und sollte vermieden werden.

Methodisch ist hier noch einiges zu leisten und es sollten vermehrt Methoden wie Knowledge Café, Case Clinic, Shadowing, etc. angwendet werden. Für mich besteht hier in der Theorie U eine Architektur, die in vielen Situationen angewendet werden kann. Was uns wirklich fehlt ist eine Hilfe oder Landkarte wie wir die Schritte beschrieben in Theorie U in unserem Umfeld mit Menschen umsetzen können.

Ein Beispiel ist hier zu finden: http://sujenman.wordpress.com/2011/04/29/quest-trek/

Nach diesem Plan wurde mit den Kindern gearbeitet:

Ein sehr lesenswerter Artikel!

Chancen, Risiken und Forderungen für die nächste Entwicklungsstufe der Wissenschaftskommunikation

Click here to download:
wissenschaftskommunikation_trendstudie_2011.pdf (7.66 MB)
(download)

Wie werden sich die wissenschaftlichen Arbeiten verändern, wenn die Nutzung der jetzigen Medien (Web 2.0) voll durchschlägt?

Wie können wir dann noch eine stabile Umgebung schaffen um wissenschaftlich zu arbeiten?

Dies sind Fragen denen wir uns kurz über langstellen müssen. Diese Studie ist ein Anfang, doch weitere müssen folgen.

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